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Blutspende

Täglich werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden für Operationen, für die Behandlung schwerer Krankheiten und zur Versorgung von Unfallopfern benötigt. Bereits 2 Millionen Menschen spenden in Deutschland regelmäßig Blut. Trotzdem steigt der Bedarf nach wie vor an. Durch verbesserte und neue Operationstechniken können immer mehr Leiden gelindert werden. Blutkonserven sind hierbei unersetzlich. 

Die DRK Blutspendedienste in Deutschland sorgen für eine sichere und gesicherte Versorgung mit Blut sowie Blutpräparaten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. 

Nachdem Sie Blut gespendet haben, sorgt das DRK für die notwendigen Tests und logistische Verteilung, die garantiert, dass auch Sie im Notfall schnellst möglichst Blutkonserven erhalten. 

  • Wer darf Blut spenden?

    Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen mit ihrer Blutspende gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung. Sie helfen anderen und sorgen dafür, dass ihnen im Ernstfall schnell geholfen werden kann.

    Voraussetzung für das Blutspenden ist, dass Sie sich gesund fühlen und mindestens 18 Jahre alt ist. Erstspender sollten allerdings nicht älter als 65 Jahre sein. Dauerspender können bis zu ihrem 73. Geburtstag spenden.

    Ein Spender muss weiterhin ein Mindestgewicht von 50 kg aufweisen, darf innerhalb der letzten 12 Stunden keinen Alkohol getrunken und innerhalb der letzten 4 Wochen keine Drogen konsumiert haben. 

    Innerhalb eines Jahres können Frauen viermal und Männer sechsmal Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56 Tagen eingehalten werden, um einem Eisenmangel vorzubeugen.

    Im Blutspendeausweis des DRK-Blutspendedienstes stehen alle wichtigen Daten zu Person und Blutgruppe. Diese Daten können im Falle eines Unfalls sofort weitergegeben werden und so eine schnelle Hilfe ermöglichen.

  • Wie läuft eine Blutspende ab?

    Anmeldung

    Hier werden zunächst Ihre persönlichen Daten aufgenommen bzw. überprüft. Erstspender bringen dazu bitte ihren gültigen Personalausweis mit. Ihren persönlichen Unfallhilfe- und Blutspender-Pass erhalten Sie dann innerhalb von ca. drei Wochen per Post. 

    Fragebogen 

    Sie erhalten einen Fragebogen zu Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, ihn gewissenhaft auszufüllen. Bei Unklarheiten lassen Sie die Fragen einfach unbeantwortet und klären diese im nachfolgenden persönlichen Gespräch mit dem Arzt.

    Ärztliche Untersuchung

    Hierbei werden Blutdruck, Puls und Körpertemperatur gemessen. Nach der Überprüfung Ihrer Kreislauffunktionen bespricht der Arzt mit Ihnen den ausgefüllten Fragebogen und die darin erhobenen Gesundheitsdaten. Er entscheidet über Ihre Spendefähigkeit oder ob Sie zeitlich befristet oder sogar auf Dauer von einer Blutspende ausgeschlossen werden müssen. Die Gründe werden Ihnen selbstverständlich erläutert.

    Bestimmung des Hämoglobinwertes

    Vor der Spende wird Ihr Hämoglobinwert (der sogenannte rote Blutfarbstoff) bestimmt. Dies ist wichtig, um eine mögliche Blutarmut (Anämie) auszuschließen und Sie mit der Blutspende nicht zu gefährden. Ein winziges Bluttröpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus. Die endgültige Blutgruppenbestimmung findet im Nachgang im Labor statt und wird dann auf Ihrem persönlichen Blutspendeausweis eingetragen. 

    Vertraulicher Selbstausschluss

    Sie selbst entscheiden, ob Ihre Blutspende für die Übertragung freigegeben werden kann oder nicht. Haben Sie also Zweifel, können Sie mit dem vertraulichen Selbstausschluss diskret und anonym bestimmen, ob Ihr Blut an Patienten weitergegeben wird. Eine Untersuchung Ihrer abgegebenen Blutspende erfolgt aber in jedem Fall.

    Blutentnahme

    Bei der eigentlichen Blutspende (mit ausschließlich sterilem Einwegmaterial) werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Untersuchungsröhrchen und Blutbeutel Ihrer Spende sind mit einem identischen Strichcode gekennzeichnet, um Verwechslungen von vornherein auszuschließen. Nach etwa 7 bis 10 Minuten ist der Spendenvorgang beendet.

    Ruhezeit und Verpflegung

    Ruhen Sie nach der Spende etwa 10 Minuten, damit sich Ihr Kreislauf an die veränderten Bedingungen nach der Blutentnahme gewöhnen kann. Sie erhalten kostenfrei einen kleinen Imbiss und etwas zu trinken. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, ist medizinisch geschultes Personal sofort verfügbar. 

    Sie haben jetzt etwa eine Stunde Ihrer Zeit geopfert, aber geholfen, Leben zu retten. 

Mit Blut spenden Mut spenden.

Deutschlands Fußballer setzen sich für die Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz ein.